Freitag 28.07.2017 - 18:46 Uhr

Karneval in Köln


 
Weiberfastnacht                                                     
 
04.02.2016 - 23.02.2017 - 08.02.2018 - 28.02.2019 - 20.02.2020
 
 
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  Karneval Megamix 2014
     
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  Karneval Megamix 2017
     
 
Festkomitee verabschiedet Leitsätze (17.10.2007)

Neu: 11 Gebote für den Kölner Karneval

Sie klingen ein bisschen wie die "10 Gebote": Der Kölner Karneval hat sich jetzt "11 Leitsätze" gegeben. Verabschiedet wurde die neue Charta auf der Jahreshauptversammlung des Festkomitees des Kölner Karnevals, vorgelegt von Präsident Markus Ritterbach.
 
 
Leitsätze des Kölner Karnevals

Präambel

Der Kölner Karneval ist ein Lebensgefühl, hat eine hohe emotionale Komponente und braucht Qualitätskriterien für seine ehrenamtliche Arbeit. Wir im Hause des Festkomitees haben uns intensiv damit beschäftigt. Es sind Leitsätze, die wir für unsere Arbeit formuliert haben und die wir auch unseren Gesellschaften als Empfehlung aussprechen.

Das Selbstverständnis des Kölner Karnevals wird durch die folgenden 11 Leitsätze dokumentiert.


11 Leitsätze des Kölner Karnevals

1. Der Kölner Karneval ist eines der wichtigsten Alleinstellungsmerkmale der Stadt Köln und soll auch so gemäß seiner Bedeutung verstanden und behandelt werden.

2. Der Kölner Karneval soll ein Fest für alle sein: volksnah, verbindend, integrativ.

3. Der Kölner Karneval soll helfen, Kindern und Jugendlichen eine Basis und Perspektiven zu geben.

4. Der Kölner Karneval soll sich in der Öffentlichkeit positiv darstellen.

5. Der Kölner Karneval fördert aktiv Brauchtum und Kultur; zugleich soll der Kölner Karneval zukunftsorientiert und innovativ sein.

6. Der Kölner Karneval soll durch das Ehrenamt getragen werden.

7. Der Kölner Karneval übernimmt gesellschaftliche Verantwortung.

8. Der Kölner Karneval muss auf finanziell sicheren Beinen stehen.

9. Der Kölner Karneval soll eine hohe Qualität und adäquates Niveau haben.

10. Der Kölner Karneval hat eine Spiegelfunktion: gesellschaftskritisch, werteorientiert und unabhängig.

11. Der Kölner Karneval hat Humor und Leichtigkeit.

 
 

WDR 6 Hinweis


WDR 6 Hinweis
 
Kölner können gönnen können !?!
 
In Gedenken an die uns liebenden Gastwirte, die zu Karneval an den besonderen Feiertagen die Preise erhöhen ...
 
Drink doch eine met

Musik und Text: Fred Hoock powered by Bläck Fööss

'ne ahle Mann steht vür d’r Weetschaftsdüür,
der su jän ens eine drinken däht.
Doch dä hätt vill zu winnig Jeld,
Su lang hä och zällt.

In d'r Weetschaft es die Stimmung jroß,
ävver keiner süht dä ahle Mann,
doch do kütt einer met enem Bier
un sprich en einfach an:

Drink doch eine met, stell dich nit esu ahn.
Du steihs he de janze Zick eröm.
Häs de och kei Jeld, dat es janz ejal,
drink doch met un kümmer dich nit dröm.

Mancher sitz vielleicht allein zu Hus,
dä su jän ens widder laache dät.
Janz heimlich do waat hä nur dodrop,
dat einer zo im sät:

Drink doch eine met, stell dich nit esu ahn.
Du steihs he de janze Zick eröm.
Häs de och kei Jeld, dat es janz ejal,
drink doch met un kümmer dich nit dröm.
 
 
Kölsches Grundgesetz
Das Kölsche Grundgesetz beschreibt typische kölsche Eigenarten und scheint bereits seit der Stadtgründerung unter den Römern das Leben in Köln zu regeln, macht es schwerelos und wäre überhaupt eine Anregung für alle Völker der Erde.



Artikel 1
Sieh den Tatsachen ins Auge.
Et es wie et es.


Artikel 2

Habe keine Angst vor der Zukunft.
Et kütt wie et kütt.


Artikel 3

Lerne aus der Vergangenheit.
Et hätt noch immer jot jejange.


Artikel 4

Jammere den Dingen nicht nach.
Wat fott es es fott.


Artikel 5

Sei offen für Neuerungen.
Nix bliev wie et wor.


Artikel 6

Seid kritisch, wenn Neuerungen überhand nehmen.
Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet.


Artikel 7

Füge dich in dein Schicksal.
Wat wellste maache?


Artikel 8

Achte auf deine Gesundheit.
Mach et jot ävver nit ze off.


Artikel 9

Stelle immer erst die Universalfrage.
Wat soll dä Quatsch?


Artikel 10

Komme dem Gebot der Gastfreundschaft nach.
Drinkste ene met?


Artikel 11

Bewahre dir eine gesunde Einstellung zum Humor.
Do laachste dech kapott.
 
 
Narrenrufe oder Worüm rufen die dat ???

Für die beiden wohl bekanntesten rheinischen Narrenrufe gibt es eine Vielzahl von Deutungsversuchen:

Alaaf steht dabei für „all af“, also „alles andere ab“.

Im Sinne von Kölle Alaaf meint es „Köln voran“ oder „Köln über alles“.



Schon 1550 fand man den Ausruf in einen Bartmannkrug eingeritzt, 1635 beendete Graf Metternich einen Brief mit einem Alaaf.

Das Helau ist nicht nur in Düsseldorf als Narrenruf bekannt.

Unklar ist, ob es eine veränderte Form des Hallo ist, oder ob es von den Hirten überliefert wurde, die ihre Ziegen mit einem Laut, ähnlich dem Helau, zusammengetrieben haben sollen – welch unschöner Vergleich.



Außerdem ist auch noch eine Kunstform des Wortes „Hallelujah“ denkbar.

Die schönste aller Herkunftsgeschichten ist jedoch mit Abstand folgende:

1259 erlangt Köln das so genannte Stapelrecht: jedes Schiff, das Köln passiert, muss seine Waren drei Tage lang den Kölner Bürgern zu einem Vorzugspreis anbieten, der Rest darf anschließend weiterverschifft werden.



Dieses Privileg ist den Handelsschiffern natürlich ein Dorn im Auge, so dass im Jahre 1285 ein Mainzer Kaufmann mit zwölf bewaffneten Rittern an Bord folgendes verkündet:

„Ich vil he lau fahrn“ (Ich will hier ohne weiteres durchfahren).

Daraufhin die Kölner: „Al aaflade, ihr sollt al aaflade" - also: alles abladen.



Es endet in einer gewalttätigen Auseinandersetzung.

Der Kaufmann segelt schwer verletzt noch fünfzig Kilometer rheinabwärts, bis er an einem kleinen Dorf vor Anker gehen und sich behandeln lassen muss.
 
Seine Ladung wird hier zum Grundstock einer neuen Stadt: Düsseldorf.



Zum Gedenken an diese Auseinandersetzung ruft man in Mainz noch heute „Helau“, und die Kölner kontern mit „Alaaf“.

Die Düsseldorfer übernehmen – in Gedenken an ihren Gönner – den Mainzer Karnevalsgruß, so dass Köln bis auf den heutigen Tag von Helau-Rufern eingekesselt ist.


Quelle: www.koelnliebtduesseldorf.de
 
 
Warum beginnt Karneval immer am 11.11. ???
 

"Karneval“ das sind die lebhaften Wochen - oder wie man im Rheinland sagt: die Fünfte Jahreszeit - ehe die Fastenzeit vor Ostern beginnt.

Unser rheinischer Karneval ist ja im frühen Mittelalter von der katholischen Kirche verchristlicht worden und deshalb richten sich die Veranstaltungszeiten auch nach dem kirchlichen Kalender.

Das Osterdatum wurde auf dem Konzil von Nicäa im Jahr 325 auf den ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond festgelegt und Papst Gregor der Große führte um das Jahr 600 eine 40-tägige Fastenzeit vor dem Osterfest ein. Diese soll an die Zeit erinnern, die Jesus Christus in der Wüste verbracht hat. Das Konzil von Benevent im Jahr 1091 milderte dann diese Zeit und nahm die sechs Sonntage vor Ostern vom Fasten aus. So beginnt die Fastenzeit heute in der Nacht zu Aschermittwoch.

Ganz klar, dass man sich auf die karge Fastenzeit mit Ausgelassenheit, Fröhlichkeit und überschäumender Lebensfreude vorbereitete. Karneval, Fasching und Fastnacht waren geboren. Die Karnevalszeit umfasste zunächst nur drei tolle Tage: den Karnevalssonntag, den rosigen = tobenden Rosenmontag und den Fastnachtsdienstag.

Das reichte aber den vergnügungssüchtigen Menschen offensichtlich nicht aus. So wurde die heiße Phase zunächst auf 6 Tage bis zum "schmotzigen“ (=fettigen, da an diesem Tag letztmalig vor der Fastenzeit geschlachtet wurde) Donnerstag vorgezogen.

Da die Preußen 1823 verlangten, dass der Strassenkarneval im Rheinland organisiert sein müsse, brauchte man auch für die Vorbereitung des Vergnügens noch ausreichend Zeit.

Also suchte man wieder einen kirchlichen Termin und griff zurück auf das Epiphaniasfest / "Heilige Drei Könige“ (06. Januar), dem früher eine zweite Fastenzeit von wiederum 40 Tagen voraus ging. Und da man vor Ostern schon die Sonntage ausgeklammert hatte, wurden - um die Gläubigen nicht zu überfordern - bei dieser "kleinen Fastenzeit“ zusätzlich auch noch die Samstage nicht eingerechnet.

Diese Samstage und Sonntag müssen also den 40 Tagen hinzugerechnet werden und das ergibt insgesamt 56 Tage.

Und jetzt haben wir's :

56 Tage zurückgerechnet vom 06. Januar ergeben den 11.11.

(So jedenfalls die Erklärung von Horst Bachmann in „Der Karneval in der Bundesstadt“).

Quelle: www.festausschuss.de/index.php?article_id=247

 
 

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